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"Staunen der erste Grund der Philosophie"  
(Aristotoles)
 

Hier finden Sie immer wieder wechselnde Texte und Zitate die mir begegnen und mich bewegen.

 

Irgendwann ist niemals.

Viele Menschen träumen vom Leben,

statt zu leben.

Und wenn ich mein Leben lange genug hinausschiebe,

dann wird es immer unwahrscheinlicher,

das es sich noch ereignen wird.

Ich darf heute anfangen,

so zu leben, wie ich will.

Ich darf heute Weichen stellen

und erste Schritte

 

 

Lass Freude in dein Herz!
Denk nicht erst lange darüber nach,

ob sie dich von der Arbeit abhält
oder von anderen wichtigen Dingen.

Lass sie in dein Herz und genieße sie.

Sie tut dir gut. Sie erfrischt.

Sie haucht dir wieder Leben ein.
Sie macht dich jung
und verführt andere dazu,

sich mit dir zu freuen.

Lass die Freude in dein Herz.

"So schmeckt das Leben" Rainer Haak

 

 

Wenn ich will, dass andere mir zulächeln,
muss ich manchmal

zu einem drastischen Mittel greifen:
selber lächeln!

"So schmeckt das Leben" Rainer Haak

 

Mein kleinster Fehler ist der Neid.

Aufrichtigkeit, Bescheidenheit, Dienstfertigkeit und Frömmigkeit.

Obschon es herrlich schöne Gaben,

Die gönn ich allen, die sie haben.

 

Nur wenn ich sehe, dass der Schlechte Das kriegt,

was ich gern selber möchte;

Nur wenn ich leider in der Nähe So viele böse Menschen sehe,

Und wenn ich dann so oft bemerke,

Wie sie durch sittenlose Werke den lasterhaften Leib ergötzen,

das freilich tut mich tief verletzen.

Sonst, wie gesagt, bin ich hienieden

Gottlobseidank so recht zufrieden.

Wilhelm Busch

 

Die Zeit der Wünsche hat begonnen.

Ich wünsche uns für das Jahr 2006:

Etwas mehr "Wir" und etwas weniger "Ich".

Etwas mehr Güte und etwas weniger Neid.

Etwas mehr Blumen während des Lebens
und etwas weniger Blumen auf dem Grab.
(Phil Bosmans)

ihre Karla Bunjes

 

Etwas mehr "Wir" und etwas weniger "Ich".

Etwas mehr Güte und etwas weniger Neid.

Etwas mehr Blumen während des Lebens
und etwas weniger Blumen auf dem Grab.

***

Nimm an, was dieser Tag dir gibt:
Das Licht dieses Tages,

die Luft und das Leben,
das Lachen dieses Tages,

das Weinen und das Spielen,

das Wunder dieses Tages.

***

Willst du mit einem Baum vertraut werden,

dann schau gut hin, was er dir zeigt.

Du wirst seinen Reichtum und seine Armut sehen:
sein Erwachen und Blühen im Frühling,

seine Früchte im Sommer,

sein Sterben im Herbst und sein Totsein im Winter.

Willst du mit einem Baum vertraut werden,

dann vergreife dich nie an seinen Wurzeln,

sonst stirbt er für alle Zeiten.

So ist es auch mit den Menschen.

(Phil Bosmans)

***

 

 

 

mehr davon in diesem Buch:

 

 

Kannst Du die Wahrheit nicht genau da
wo Du bist finden,

wo hoffst du sie dann zu finden?

(Dogen)

***

Oberflächlichkeit und Unwichtigkeit
vieler Dinge zu erkennen,

die uns im Alltag unabdingbar scheinen.

(unbekannt)

***

Glücklich leben und naturgemäß

leben ist eins

(Seneca)

***

Die Freude ist das vitalste Lebenselement.

(H. v. Bingen)

***

 

Lebenslauf eines schwarzen Schafes

Unberechenbar verfuhr eines Tages die Natur

als ein Schaf ein Schaf gebar, das kohlrabenpechschwarz war.

 

Diese Farbe hemmt sehre Jenes Tierchens Karriere.

Überall, wo man es traf, Hieß es gleich: "Das schwarze Schaf!"

Denn ein Schaf mit schwarzem Felle
sieht man unter weißen schnelle.

Wenn es drum einmal mit diesen fraß auf unerlaubten Wiesen,

gab es also gleich Geschrei: "Seht das Schwarze ist dabei!"

 

Abends beim Nachtstallwandern fielen ihm
(wie allen Andern)

Bohnen auf des Dorfes Strasse.

Gleich zog ein jeder eine Nase:

"Ist nicht bei dieser Schweinerei
prompt das schwarze Schaf dabei!?"

Immer fand man sein Benehmen
ungebührlich und zum Schämen.

 

Tief erschüttert im Gefühle lief das Schaf zu einer Mühle,

das es mit dem schwarzen Pelze,

sich in weißem Mehle wälze.

Aber ach, die Schafe all blökten johlend:
"Welch ein Skandal, sich mit Mehl so zu bedecken!
Sicher hat`s was zu verstecken!"

 

Und das Schaf in seiner Schwärze

blieb das Ziel für böse Scherze.

Bis es einst nach Jahr und Tag

in der Bratpfanne lag.

 

Denkt ihr, Freunde, manches Mal
an des schwarzen Schafes Qual,

möchtet ihr, ganz allgemein,

wie die weißen Schafe sein?
(Peter Uhu "Mit roter Tinte an den Rand geschrieben")

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Die Wimper

auf meiner Wange fand sie

ein Wimpernpaar von mir.
Sie nahm es mit spitzen Fingern,

und so gehört es ihr.

 

Sie hatte nach altem Glauben

einen Wunsch damit frei.

doch ließ sie die Wimper fallen,

als ob sie wertlos sei.

 

Weshalb sie sich nichts gewünscht hat,

habe ich sie gefragt.

Zu klein sei die Wimper gewesen,

hat sie gesagt.

 

Auf meinen Vorschlag, sie solle,

da diese Wimper so klein,

sich eben "was Kleines" wünschen,

ging sie leider nicht ein.

(Peter Uhu "Mit roter Tinte an den Rand geschrieben")

 

***

 

 

Erscheint dir etwas unerhört.

Bist du tiefsten Herzens empört,

Bäume nicht auf, versuch`s nicht mit Streit,

berühr es nicht, überlass es der Zeit.

Am ersten Tag wirst du feige dich schelten,

am zweiten lässt du dein Schweigen schon gelten,

am dritten hast du`s überwunden.

Alles ist wichtig nur auf Stunden,

Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,

Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

Theodor Fontane

 

***

 

Die Freude ist

das vitalste Lebenselement.

Hildegardt v. Bingen

 

***

Sei freundlich zu deinem Leib,

damit die Seele Lust hat,

darin zu wohnen

Teresa v. Avila

 

***

Duft

Wir hassen den Gestank,

wir mögen diesen oder jenen Geruch,

 aber lieben ganz sicher den Duft.

Doch manchmal nur die frische Luft.

Erhard Blanck

(*1942)

deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

 

***

 

Der Duft der Dinge ist die Sehnsucht,

die sie in uns nach sich erwecken.

Christian Morgenstern

(1871 - 1914)

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

 

***

 

Wenn Liebe ein Duft ist,

so ist die Blume, die ihn vertströmt,

die schönste der Schöpfung.

 Alfred de Musset

 (1810 - 1857)

französischer Dichter, Novellist und Dramatiker, Verfasser nihilistischer und frivoler Werke

 

***

Der Ungeduldige lebt vorweggenommene Zukunft.
Er lebt in Bildern der Zukunft,
denen die Wirklichkeit einer Gegenwart nie entsprechen wird.
Er ist ein ewig Enttäuschter.

(Gustav Radbruch)

 

***

 

Ein glückliches Leben ist die Frucht

vollendeter Weisheit.

Aber auch ein erträgliches Leben ist möglich-

wenn man nur

den Weg zur Weisheit beschritten hat.

(Seneca)

 

***

 

Der Mensch wird durch die Entwicklung
seiner Kräfte dazu getrieben,
immer weitere und höhere Ziele
für sein Handeln zu entdecken.
Gleichzeitig neigt er aber dazu

vom Eroberten beherrscht zu werden.

(Pierre Teilhard de Cardin)

 

***

 

Du musst lernen,

still zu sein inmitten deiner Aktivitäten

und völlig lebendig in der Ruhe.
(Indira Gandhi)

 

***

 

Wenn Familien die Kultur einfach über sich ergehen lassen,

dann enden sie dick, abhängig und pleite,

in einem Haus voller Krempel und ohne Zeit.

(Mary Pipher)

 

***

 

Luther erschütterte Deutschland- aber Francis Drake

beruhigte es wieder:

Er gab uns die Kartoffel.

(Heinrich Heine)

 

***

Kartoffel:
Morgens rund,

Mittags gestampft,

Abends in Scheiben,

dabei will ich bleiben.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 

***

Wer den Charakter einer Frau kennen lernen will, esse dreimal ihren Kartoffelsalat.
Wenn er immer gleich schmeckt ist sie zuverlässig, aber langweilig.

Wenn jedesmal etwas anderes drin ist, hat sie Phantasie.

(Hardy Krüger)

 

***

Kartoffeln in der Schale sind ein leckeres Gericht.
Vor allem dann,wenn sie mit Kaviar und Champagner serviert werden.

(Elizabeth Taylor)

 

***

... der "innere Raum" begrenzt der Horizont unserer Körperoberfläche.
Er unterscheidet sich von den beiden anderen Räumen durch die bedeutsame Eigenschaft, dass wir ihn nicht nur,
als Arena für unsere Bewegungsmöglichkeiten, "haben", wie die beiden anderen Räume auch-
wir "sind" zugleich dieser Raum. Es ist der Raum, in dem wir unseren Körper wie ein Haus erleben,
mit dem wir gleichzeitig umhergehen und Räume, Nischen, Gänge, Treppen und Stockwerke

inspizieren und entdecken können...
(Eine sehr schöne Beschreibung, wie ich finde aus "Subjektive Anatomie"/ Schattauer Verlag)

 

***

Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig,
als durch Naturanlage.
(Demokrit)

 

***

Der Irrtum ist recht gut, solange wir jung sind,
man muss ihn nur nicht mit ins Alter schleppen.
(J. W. von Goethe)

 

***

 

Unter den Menschen gibt es mehr Kopien als Originale.
(Pablo Picasso)

 

***

 

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Zitate zu Mensch und Natur

Nur der Einsame findet den Wald:

wo ihn mehrere suchen, da flieht er,

und nur die Bäume bleiben zurück.
(Peter Rosegger)

 

***

 

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation

kann man daran messen, wie sie Tiere behandelt.
(Mahatma Gandhi)

 

***

 

Keine Zukunft vermag gutzumachen,

was du in der Gegenwart versäumst.
(Albert Schweitzer)

 

 

 

 

Der Mensch beherrscht die Natur,

bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
(Albert Schweitzer)

 

***

 

Die Menschen müssen begreifen,

dass sie das gefährlichste Ungeziefer sind,

das je die Erde verwüstet hat.
(Friedensreich Hundertwasser)

 

***

 

Indem ich einem Insekt aus der Not helfe,

tue ich nichts anderes, als das ich versuche,

etwas von der immer neuen Schuld

 des Menschen an der Kreatur abzutragen.
(Albert Schweitzer)

 

***

 

Die Natur schafft immer von dem was möglich ist das Beste.
(Aristoteles)

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GESANG DER EDELLATSCHER
(Erich Weinert) 

Der Frühling braust; wir ziehen fürbaß

und zupfen unsere Geigen.

Wir hüpfen froh ins nasse Gras

und tanzen unsre Reigen.

Die Klampfe klirrt im Schritt und Tritt.

Die Kochgeschirre klirren mit.

Der Wald ist voll Akustik.

Wir sind so schrecklich lustig.

 

Und sitzen wir am Waldesrand,

dann schweigen unsre Klampfen,

dann lassen wir durchs stille Land

die Hafergrütze dampfen.

Die Maggisuppe duftet weit

in Wald und Bergeseinsamkeit.

Wie lustig schmort die Soße

in der Konservendose!

 

Und ist die Grütze aufgekaut,

dann wird in blau und rosa,

das Seelenleben aufgebaut,

teils lyrisch, teils in Prosa.

Hoch in den Wolken flieht der Blick.

Wir ziehen uns aus der Welt zurück

und sprechen leis im Chore

Rabindranath Tagore.

Wir fühlen uns nicht bürgerlich

und auch nicht proletarisch.

Wir wandeln auf dem Himmelsstrich

und leben literarisch.

Die schnöde Welt, wir hassen sie.

Nur abgeklärte Poesie

ist unsre Seelenspeise.

Wir sind so schrecklich weise.

 

Pfui Klassenkampf! Wie ordinär!

Wir kennen nicht Tarife.

Der Reichtum kommt von innen her

aus unsrer Seelentiefe.

Wer sich von innen her beschaut

und Nietzsche liest und Rüben kaut,

was kümmern den die andern?

Juchhu! Wir müssen wandern!

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MÖGLICHKEITEN
(Christian Morgenstern) 

Wir brauchen nicht

so fort zu leben,

wie wir gelebt haben.

Macht euch nur von dieser

Anschauung los,

und tausend Möglichkeiten laden uns

zu neuem Leben ein.

Alles erlaubt  
(Die Bibel, 1. Korinther 6,12) 

Alles ist mir erlaubt,

aber nicht alles dient zum Guten.

Alles ist mir erlaubt,

aber nichts soll mich gefangen nehmen.

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Ich sage: JA! 
(Wolfgang Borchert) 

Was morgen ist,

ich sage: JA!

So wie die Blume still

im Regen abends spricht,

weil sie im neuen Licht,

auch wieder blühen will:

was morgen ist,

auch wenn es Sorge ist,

ich sage: JA!

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sie finden hier Kurs-, sowie Pauschalangebote:

Schneeschuhwandern, Buchinger Fasten/ "Heilfasten", Saftfasten, Früchtefasten, Nordic Walking, Vollwertkost

als Urlaub, Urlaub mit Hund, Kurzurlaub, Kochkurse, Kochabend und mehr (Last Minute/ Frühbucherrabatt möglich)

im Erzgebirge/ Sachsen, an der deutschen Ostsee/ Usedom- Ahlbeck, an der polnischen Ostsee/ Westpommern- nahe Kohlberg, für Gruppen auch individuelle Orte möglich

Unabhängige Gesundheitsförderung
Karla Bunjes

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