Lachen ist die beste Medizin -
“Lachen ist eine körperliche
Übung von großem Wert für die Gesundheit.”
(Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
Gelotologen/ Lachforscher
beschäftigen sich in den letzten Jahren vermehrt mit dem Phänomen des
Lachens. In den USA kann man bereits von einem Boom des Humors reden. Ein
Wissenschaftsjournalist namens Norman Cousins legte dafür den Grundstein. Er
erkrankte in den 60iger Jahren an einer schmerzhaften Wirbelsäulenerkrankung und
verordnete sich kurzerhand selbst zehn Monaten Lachen. Filme bekannter Komiker
und witzige Bücher befreiten ihn von seinen Schmerzen. (nachzulesen Buch "Der
Arzt in uns selbst")
Der Stanford- Professor William F. Fry gründete daraufhin 1964 ein Institut zur
Humorforschung. Von da an rückte das Lachen und dessen Wirkung in den Fokus der
Forschung. Durch Medienberichte wurde auch hierzulande bekannt, das Clowns in
Krankenhäusern und Altersheimen die Genesung unterstützen. Der Begründer dieser
Initiativen war ein Mitbegründer des New Yorker Saatszirkus Michael Christensen.
1886 schuf er die Idee des Clown Doctoring.
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1 Minute Lachen- so erfrischend
wie 45 Minuten Entspannungstraining
haben Lachforscher heraus gefunden. Bis zu 80 Muskeln werden in Anspruch
genommen, wenn sie sich beim Lachen richtig ausschütteln. Schultern, Brustkorb
und Zwerchfell geraten beim herzhaften Lachen in Bewegung. Während des Lachens
wird der Körper in einen positiven Stresszustand versetzt. Das Herz schlägt
schneller, der Blutdruck steigt und Sauerstoff wird über die Atmung in die
Lungen gepumpt. Nach dem Lachen fällt der Blutdruck langsam wieder ab und
Stresshormone werden abgebaut. Dieser Vorgang stärkt das Immunsystem.
Kinder lachen bis zu 400 mal am Tag
(dabei sind wiehern, grölen, kichern eingeschlossen). Erwachsenen lachen
laut Forschungsergebnisse durchschnittlich nur 15 Mal täglich.
Ist das nicht schade?
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Lernen wir von unseren Kindern !
Bringen sie das Lachen in ihren Alltag zurück. Schalten sie öfter einmal ab
und nehmen sich Zeit für die kleinen Dinge des Lebens. Können sie etwa dem
Lächeln eines Babys widerstehen?
Tun sie sich etwas Gutes:
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Genügend Gründe des Lachen wieder zu lernen:
-
der Stoffwechsel wird positiv beeinflusst
-
Verdauungssäfte fließen reichlicher
-
Stress wird abgebaut
-
das Immunsystem wird gestärkt
-
Lachen unterbricht geordnete Gedankengänge=
Entspannung
-
steigt dadurch Kreativität und Arbeitsleistung
Lachen ist heilsam und kann wieder erlernt werden!
Auch sie waren einmal Kind- Worüber haben sie gelacht?
Mit wem und worüber lachen sie heute?
Schaffen sie sich ein angenehmes Umfeld- Lächeln ist wie ein Bumerang- es kommt
zurück!
“Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht
gegen die vielen Mühseligkeiten drei Dinge gegeben:
die Hoffnung,
den Schlaf
und das Lachen.”
(Immanuel Kant, deutscher Philosoph, 1724 - 1804)
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Wissenschaftlich
weiterführende Links zum Thema:
Uni Konstanz ,
University of Maryland Medical
Center,
Homepage der britischen
Glücksforscher, Uni-Tübingen
weiteres:
Verband der deutschen
Lach-Yoga Therapeuten e.V.
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