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Düfte aus der NaturRund 30 Millionen Riechzellen entdeckten Mediziner auf der Riechschleimhaut der
Nase. Man bedenke auf welch kleiner Fläche! Dabei bildet jede Riechzelle jeweils
nur einen bestimmten Rezeptortyp (von ca. 400 menschlichen Duftrezeptoren!) aus.
Gefühlsregungen, Hormonsteuerungen, Erinnerungen und das Immunsystem werden von diesen Zentren beeinflusst. Düfte können uns also durchaus beeinflussen. “Den kann ich nicht riechen.” Auch dieser Ausspruch wurde in Studien geprüft. Danach spielt der Gesuchsinn eine große Rolle für die Partnerwahl. Je größer der eigene Körpergeruch sich vom Duft des Partners unterscheidet, desto größer ist die Anziehungskraft. So wurde festgestellt, das Ehepaare die sich scheiden ließen, einen annähernd gleichen Körpergeruch hatten. Nun vielleicht wäre die Scheidungsrate nicht so hoch, wenn nicht zu viele Düfte unseren natürlichen Körpergeruchüberdecken würden? Auch die Lust auf Sex wird unter anderem von unserem Geruchssinn beeinflusst. Frauen scheiden während der fruchtbaren Tage vermehrt bestimmte Fettsäuren aus, die beim Mann den Testosteronspiegel und somit die Lust auf Sex steigern. Besonders im Frühling wird uns auch die Wirkung von Düften aus der Natur bewusst, wenn stark duftende Frühjahrsblüher, wie Hyazinthen, Tulpen, Narzissen und andere uns beflügeln. Ätherische Öle zum Verwöhnen? Duftbrunnen, Duftlampen, Raumsprays etc. bis hin zu manipulierenden Düften in Einkaufszentren. Ätherische Öle sind in den letzten Jahren für viele Einsatzmöglichkeiten entdeckt worden. Wo liegt da das gesunde Maß? Es gibt nur wenige Studien, auch weil natürliche ätherische Öle Schwankungen in der Zusammensetzung unterliegen. Doch einige klinische Studien belegen die therapeutische Wirksamkeit verschiedener Öle. Das große Problem ist die “Gefahr” der Überdosierung. Viel hilft viel ist auch bei der Anwendung von ätherischen Ölen nicht angebracht. Generell gilt die orale Anwendung sollte nur durch Ärzte oder speziell ausgebildete Therapeuten erfolgen.
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Wohlfühl- Tipp: Wohlfühl-
Tipp Bade- Öl ca. 5-10 Tropfen ätherisches Öl 3 EL Sahne oder Milch Um das Öl mit dem Wasser zu vermischen ist ein Emulgator nötig. Sahne oder Milch sind dafür sehr gut geeignet. Sie sorgt außerdem für die Rückfettung der Haut und schützt die Haut vor dem Austrocknen. Massage- Öl ca. 10-25 Tropfen ätherisches Öl 100g Basisöl Als Basisöl eignen sich besonders unraffinierte, Kaltgepresstes Öl z.B. Mandel-, Lein-, Weizenkeim-, Jojoba-, Haselnuss oder Aloeöl. Mischen sie das Öl mit der gewünschten Duftnote und bewahren diese am besten dunkel und kühl auf. Erfrischend, aufmunternd wirken: Rosmarin, Pfefferminze, Grapefruit, Myrre, Lemongras Beruhigend wirken: Oder entdecken Sie die vielfältigen fertigen Duftmischungen an ätherischen Ölen in ihrem Naturwarengeschäft. Meist gibt es dort auch weitere Informationen zu Wirkung und Anwendung. |
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